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Winter auf dem Golfplatz

Winter auf dem Golfplatz. Für viele Golferinnen und Golfer heisst das warten und vorbereiten auf die nächste Saison. In dieser Zeit fliegen viele in wärmere Gefilde um zu relaxen und dabei dem Golfsport nachzugehen. Winter auf dem Golfplatz heisst aber auch relaxen für den Golfplatz selbst. Eine wichtige Phase für den Golfplatz um sich von einer anstrengenden Golfsaison zu erholen und sich im Besten Zustand zu präsentieren wenn es wieder heisst „Angolfen“.

Im Winter gehen die Gräser der Grüns  in eine sogenannte Dormanz (Winterruhe). Während dieser Zeit ist kein Wachstum der Gräser möglich. Wird in dieser Zeit auf das Grün gespielt und werden zum Beispiel Pitchmarken hinterlassen kann sich das Grün nicht regenerieren. Das geht erst wieder ab Anfang April wenn die Gräser wachsen können.

Wenn die Grüns im Winter auf dem Golfplatz also nicht angespielt werden dürfen hat das einen triftigen Grund. Es ist nicht die Lust des Betreibers und der Greenkeeper den gemeinen Golfer zu ärgern sondern ganz im Gegenteil. Der Platz soll für den golfbegeisterten Spieler im Frühjahr wieder im Besten Glanz erstrahlen.

Die Golfplätze machen sich winterfest.

Zu Ende jeder Golfsaison fragt man sich: Wie lange kann ich noch ganz regulär Golf spielen auf dem Platz? Wie lange sind wohl die Grüns noch offen.

Diese Entscheidung trifft der Clubbetreibe in der Regel nicht willkürlich. Hier ist nämlich nicht der Frost die entscheidende Grenz, sonder bereits ab einer Temperatur von 4 Grad findet kein Wachstum mehr statt.

Das klingt jetzt im ersten Moment nicht dramatisch – für den Golfplatz ist es das aber. Denn ab dieser Grenze findet kein Wachstum mehr statt und somit auch keine Regeneration. Wenn bei der Kälte jemand über das Gras stapft, bleibt es erst mal platt.

Der Trick hierbei ist die richtige Schnitthöhe. Grundsätzlich gilt: Längeres Gras ist besser. Das beugt der Austrocknung vor. Zu lang ist aber auch nicht sonderlich zielführend. Denn das Gras darf nicht unter der eigenen Last zusammen knicken. Golf-Gras ist eigentlich wie die Golfer, die drüber laufen: Der Zustand „nass, kalt und eng“ findet es gar nicht witzig. Es droht „Schneeschimmel“.

Grundsätzlich ist Winter-Golf aber überall möglich. Sogar Schneegolf. Allerdings muss dafür schon ordentlich was vom Himmel gekommen sein. Mindestens zehn Zentimeter Schneedecke braucht’s. Dann können Golfer sicher über den Rasen spazieren, weil der Druck ausreichend verteilt wird. Geringere Schnee-Höhen geben das Gewicht direkt an den Boden weiter. Und zur Not kann man ja einfach die Langlaufski auspacken und sich schon mal die Platzstrategie für die kommende Saison zurechtlegen.

Einen tollen Start in die Golfsaison 2019

Mir geht es sicherlich wie vielen von Euch:
Winter auf dem Golfplatz ist nicht meine Lieblingszeit. Mit der Erklärung wieso die Plätze und Grüns oft gesperrt sind kann ich mich zumindest auf einen frischen regenerierten Golfplatz in der neuen Saison freuen.

Und wisst ihr was: wir haben schon Februar.
Lang kann’s ja nicht mehr dauern mit dem Winter auf dem Golfplatz … oder doch?

Holt Euch einfach die Greenfeeclub App und plant schon mal welche Partnerclubs ihr besuchen wollt.
Es gibt viele Greenfee Aktionen die Euch den Start in die Golfsaison 2019 schmackhaft machen.

Schönes Spiel mit Greenfeeclub…einfach golfen!

2019-02-21T09:30:02+01:0012.02.2019|Aktuelles, Rund um den Golfplatz|
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